Fisch ist in vielen Teilen unserer Erde noch immer eines der Grundnahrungsmittel. Bei uns in Europa wird Fisch immer mehr zu einem Luxus-Essen.

Durch die andauernde Überfischung der Weltmeere sind verschiedene Fischarten rar geworden, so dass die Preise für „Otto-Normalverdiener“ in Zukunft unbezahlbar sein werden. Der Fang, die langen Transportwege und nicht zuletzt auch die Lagerung sorgen für einen erhöhten Preis.

Ist Fisch nun wirklich so gesund wie immer verbreitet wird?
Gelegentlich sind auch kritische Untertöne von Ernährungsexperten zu hören.

Wer sucht, der findet in (fast) jeder Suppe ein Haar. Fisch ist mit seinen Vitaminen gesund und schmeckt auch toll (wenn man Fisch mag).

Das Fleisch vom Fisch beinhaltet reichlich Fettsäuren (Omega 3). Dies soll gegen zu hohen Blutdruck vorbeugend wirken. Dies wirkt sich auf das Herz-Kreislauf-System aus. Die Gefahr von Infarkten wird reduziert. Zugleich wird mehr Serotonin gebildet, was sich auf das allgemeine Wohlbefinden positiv auswirken soll.

Fisch kann mithelfen den natürlichen Alterungsprozess von Menschen zu verlangsamen, zudem werden auch die Muskeln gestärkt. Dafür sorgt das im Fischfleisch enthaltende Vitamin D und der Anteil an Selen.

Magnesium und Kalium sind in den Fischgräten enthalten. Also somit nur bei Fischspeisen wie Heringe oder auch geräucherten Fischen, die mit den Gräten gegessen werden. Magnesium soll sich positiv auf das Nervensystem auswirken, man soll insgesamt ruhiger werden. Auch Muskelkrämpfe und Schmerzen sollen gelindert werden.

Fischgerichte sind sehr vielseitig

Je nach Gelüsten kann man Fisch braten, backen oder auch grillen. Bei jeder Zubereitungsart gibt es viele Möglichkeiten den Fisch lecker zuzubereiten.

Beim Fisch grillen sollte der Fisch auf der Hautseite gegrillt werden, damit er nicht zerfällt. Eingewickelt in einer Alufolie, etwas Olivenöl, nach Belieben gewürzt und mit Kräutern wie Rosmarin, Petersilie und etwas Basilikum ist eine Delikatesse sicher.

Auch gebacken können Fische ausgezeichnet schmecken. Nach der Backzeit kann mit etwas Butter oder Knoblauchbutter verfeinert werden. Als Beilage eignen sich immer Salate oder auch gekochte Kartoffeln.

Das Braten von Fischen ist weniger empfehlenswert, da mit Bratfett oder Öl nachgeholfen werden muss. Wenn Öl verwendet werden muss, dann sollte man sich für qualitativ hochwertiges Olivenöl entscheiden. Zur Not kann auch Rapsöl verwendet werden.
Fische sollten immer Naturbelassen werden. Paniermehl gibt zwar eine knusprige Panade, verfälscht aber den eigentlichen Geschmack und erhöht natürlich den Kaloriengehalt.

Die Zubereitung von Fischgerichten ist sehr einfach. Mit Gewürzen kann sparsam umgegangen werden. Pfeffer sollte immer erst am Schluss beigegeben werden, da er gerne verbrennt und einen bitteren Geschmack vermittelt.

Kann Fisch auch ungesund sein?

Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Fisch ist mit seinen vielen Vitaminen und Proteinen gesund. Im Idealfall sollte man wöchentlich zweimal Fisch essen. Frauen, die stillen oder schwanger sind, sollten nicht zu viel Fisch essen.

Gefährlich wird nur Fisch, der falsch gelagert wird. Besonders in den warmen Sommermonaten sollte darauf geachtet werden, dass die Kühlkette möglichst kurz unterbrochen wird. Das heißt, Fisch sollte beim einkaufen immer zuletzt eingepackt werden. Der Fisch sollte möglichst auf dem direkten Weg nach Hause gebracht und im Kühlschrank gelagert werden. Fische können sehr schnell verderben. Der Konsument kann nicht erkennen, wie lange sich der Fisch bereits in der Auslage präsentiert hat.

Frisch gefangener Wildfisch ist in aller Regel absolut problemlos. Etwas heikler wird es mit Fischen aus Zuchtanstalten. Um die Bestände gegen Krankheiten zu schützen wird oft mit Antibiotika gearbeitet. Dies betrifft nicht nur Fischzuchten, sondern auch Garnelenzuchten. Solche Produkte können schnell mal einen zu hohen Anteil an Antibiotika haben, was für den menschlichen Organismus nicht gut ist. Die Belastung an Dioxinen (Giften) bei Fischen ist jedoch rückläufig.

Zusammenfassung

Der Verzehr von Fischen ist sicherlich gesund. Es ist jedoch immer darauf zu achten, wo der Fisch gekauft wird. Meer-Anrainer haben es natürlich einfacher. Meistens kennt man seine „Bezugsquelle“, den Fischer, persönlich. Jedenfalls sollte man immer nur frisch gefangenen Wildfisch kaufen, um auf der „sicheren Seite“ zu sein.