Trockene Haut muss nicht zwangsläufig ein Anzeichen von Unregelmäßigkeiten der Körperfunktionen sein.

Unterteilt wird in drei Hauttypen:

  • Sogenannte normale Haut
  • Fettige Haut
  • Trockene Haut

Den Fettgehalt der Haut beeinflussen folgende Faktoren: der Hormonspiegel, das Alter, der gesundheitliche Allgemeinzustand und auch die Jahreszeit.

 

Eine zu trockene Haut ist für die betroffenen Personen unangenehm. Oft ist auch ein Juckreiz damit verbunden. Die Haut ist empfindsam, rissig und fühlt sich spröde an. Temperaturschwankungen werden stärker empfunden, als bei einer „normalen“ Haut.

Die Haut hat wichtige Aufgaben. So schützt sie gegen die schädlichen UV-Strahlen und die Körpertemperatur wird geregelt. Dazu werden die Blutgefäße, die sich unter der Haut befinden, je nach Bedarf verengt oder auch erweitert.

Über das Schwitzen wird der Wasserhaushalt gesteuert.

Die Haut ist ein wichtiges Sinnesorgan, welches Angenehmes von Schmerzhaftem unterscheiden kann.

 

Damit die Haut schön ist, sich weich anfühlt und ihre wichtigen Aufgaben übernehmen kann, muss diese mit gebührenden Aufwand gepflegt werden.

Die häufigsten Ursachen für eine trockene Haut

Eine mangelhafte Talg-Produktion ist der Hauptgrund für eine zu trockene Haut. Sind die Lipide, die den Gehalt der Hautfeuchtigkeit regeln sollen, nicht oder zu wenig vorhanden, kann die Hautschicht zu dünn sein, was dann zu einem weiteren Verlust der Hautfeuchtigkeit führt.

Trockene Haut ist nicht vererbbar. In der Regel sind Umwelteinflüsse, wie zu hohe Bestrahlung durch UV, verantwortlich. Ungünstige Arbeitsbedingungen, wie anhaltend warme oder auch kalte Luft, können den sensiblen Haushalt der Hautfeuchtigkeit stören. Es gibt auch noch andere Ursachen, wie zum Beispiel eine mangelnde Körperpflege oder Medikamenteneinnahme über einen längeren Zeitraum.

Trockene Haut will gepflegt werden. Aber richtig

Besonders Frauen neigen oft dazu zu viel machen zu wollen. Wer eine trockene Haut hat merkt dies schon von ganz allein. In Fällen von trockener Haut sollte ganz besonders vorsichtig agiert werden, wie die richtige Auswahl der Hautpflegemittel. Anstelle einer Seife empfiehlt sich ein mildes Wasch-Gel. Handwarmes Wasser und Wasch-Gel sollten für die eigentliche Reinigung ausreichen. Danach ist es ratsam die Haut mit einem weichen Frotteetuch abzutupfen und allenfalls die Haut trocknen zu lassen. Ein kräftiges abtrocknen ist schlecht, da trockene Haut extrem empfindlich ist.

Zur Pflege reicht eine gute Feuchtigkeitscreme mit einem hohen Anteil an Harnstoff.

Nach Möglichkeit sollten Frauen mit extrem trockener Haut auf ein Make-up komplett verzichten. Wenn es dann sein muss und auf ein Make-up nicht verzichtet werden kann, sollten Produkte verwendet werden, die noch am ehesten auf eine trockene Haut ausgelegt sind. Natürlich keinesfalls irgendwelche Puder oder Pulver.

Auf den Punkt gebracht

Wer unter trockener Haut leidet braucht sich keine großen Sorgen zu machen. Mit einer angepassten Pflege lässt sich damit sehr gut leben. Weniger ist oft mehr. Bei der Gesichtshygiene dürfen lediglich sanfte Mittel eingesetzt werden. Alles was reibt oder gar scheuert ist zu vermeiden. Der Handel bietet eine Fülle von Feuchtigkeitsspendern für jeden Hauttyp. Auch für trockene und extrem trockene Haut. Im Zweifelsfall kann man sich in der Apotheke auch beraten lassen. In extremen Fällen ist ein Besuch bei einem Dermatologen (Hautarzt) auch eine Option. Bräunungsstudios sollte man aus dem Weg gehen.