Krampfadern sind nicht nur unästhetisch, sie können je nach Typ und Fortschritt auch sehr schmerzhaft sein. Die Ursache ist meistens eine schlechte Durchblutung. Oft werden irrtümlicherweise auch Sonne und Wärme oder das Übereinanderschlagen der Beine dafür verantwortlich gemacht. In etwa 95% aller Fälle handelt es sich lediglich um eine Venenwandschwäche. Solche Venenprobleme sind genetisch veranlagt, also vererbbar.

Krampfadern können relativ harmlos sein, aber genau so gut zu wirklich ernsthaften Komplikationen führen. Beim Auftreten der ersten Beschwerden ist der Gang zu einem Arzt kein Luxus.

Mögliche Ursachen verhindern

Mit wenig Aufwand kann man sich dem Risiko Venenprobleme zu bekommen entziehen. Risikogruppen sind Menschen, die aufgrund ihres Jobs, entweder den ganzen Tag am selben Ort stehen oder sitzen. Büroangestellte oder zum Beispiel Fabrikarbeiter, die den ganzen Tag an einer Maschine stehen. Sie alle haben so gut wie keine Bewegung, was den Blutkreislauf hemmt. Mehr Bewegung kann hier vorbeugend helfen. Auch Saunabesuche bringen das Blut auf Touren, wohingegen heiße Bäder und Sonnenstudiobesuche schlecht sind. Bei Frauen tragen hohe Absätze dazu bei, Krampfadern an den Waden zu bekommen.

Bewegung und Ernährung helfen Krampfadern zu verhindern

Schon ein ganz kleiner täglicher Aufwand kann helfen Krampfadern zu verhindern. Besonders die genannten Risikogruppen sollten täglich etwas Sport treiben, um die Blutzirkulation anzuregen. Etwas Jogging, Radfahren oder auch nur ein Spaziergang. Man kann bewusst auch mal auf den Lift verzichten und ein paar Stufen zu Fuß bewältigen. Kurze Distanzen, wie zum Beispiel einkaufen gehen, sind mit dem Fahrrad oder zu Fuß oft machbar.

Bei der Ernährung kann darauf geachtet werden ausreichend Vitamine C und auch P aufzunehmen. Diese Vitamine finden sich in Beeren, Kirschen und Trauben, aber auch in der Paprika oder der Tomate.

Zusammenfassung

Meistens sind Krampfadern einfach nur unschön, aber relativ harmlos. Treten jedoch Schmerzen auf, ist damit nicht zu spaßen. Die Konsultation eines Arztes ist unumgänglich.
Sind Krampfadern erst einmal da, kann man wenig dagegen halten. Eine mögliche Option sind Stützstrümpfe oder auch Kompressionsstrümpfe. Die Naturheilkunde empfiehlt kalte Wassergüße nach der Kneipp-Methode.

Wer sich nur ein bisschen Mühe macht, kann mit wenig Aufwand vorbeugen. Alles was die Blutzirkulation anregt, kann nicht verkehrt sein. Etwas Sport oder ganz einfach nicht immer den bequemsten Weg wählen und das Auto auch mal stehen lassen. Öfters mal zu Fuß gehen oder Spaziergänge machen, hilft die unschönen Krampfadern erst gar nicht zu bekommen. Als Ergänzung zu den vorbeugenden Maßnahmen ist der Konsum von Beeren und Früchten mit einem hohen Anteil an den Vitaminen C und P erfolgsversprechend.