Viele Beschwerden wie dauernde Müdigkeit, Nervosität und auch Schlaflosigkeit sind meistens stressbedingt und oft auf ein Mangel an Magnesium zurückzuführen.

Alle Menschen brauchen Magnesium

Ohne eine ausreichende Zufuhr von Magnesium zeigt der Körper schnell Mangelerscheinungen, die sich in Stresssymptomen äußern. Jedes Gewebe des Körpers braucht Magnesium. Magnesium nimmt auf alle Lebensprozesse einen Einfluss, damit der Körper richtig funktionieren kann. Es wird nicht nur das Herz durch Magnesium beeinflusst, sonder auch die Konzentration und das Erinnerungsvermögen werden verbessert. Magnesium beruhigt und hilft mit einen schnellen Schlaf zu finden. Die organischen Abläufe des Körpers und auch die Psyche werden durch Magnesium beeinflusst.

Wie kann man einen Magnesiummangel erkennen?

Ein Mangel an Magnesium kann sich in chronischer Müdigkeit erkennbar machen. Eine schnelle Reizbarkeit und Nervosität sind ebenfalls Anzeichen von einem Magnesiummangel. Ein schlechter Schlaf ist oft auf Magnesiummangel zurückzuführen. Auch chronische Kopfschmerzen, Probleme mit den Finger-und Zehennägeln und Schwindelanfälle können ein Zeichen für eine zu geringe Magnesium Aufnahme sein.

Die Ernährung spielt eine Rolle

Viele Menschen ernähren in der Regel richtig und ausgewogen. Damit ist im Normalfall der Bedarf an Magnesium gedeckt. Mit übermäßigem Alkoholkonsum wird jedoch ein Teil des aufgenommenen Magnesiums wieder absorbiert. Das gleiche gilt bei (chronischem) Durchfall.

Natürliche Magnesiumspender

Eigentlich ist es erstaunlich, dass es überhaupt zu Magnesiummangel kommen kann, denn sehr viele Lebensmittel enthalten Magnesium. Mit einer ausgewogenen Essensweise sollte der tägliche Bedarf gedeckt sein. Magnesium ist im Spinat reichlich zu finden, aber auch Käse, Hülsenfrüchte, Bananen, Fisch und Erbsen enthalten diesen wichtigen Stoff. Auch bittere Schokolade und Kakao beinhalten Magnesium, sodass auch mit Leckereien der Bedarf gedeckt werden kann. Der tägliche Bedarf an Magnesium wird mit etwa 290 mg angegeben, die Obergrenze liegt bei 360mg.

Insgesamt ist eine ausgewogene Ernährung der Schlüssel für ein allgemein gutes Wohlbefinden.

Bei Magnesiummangel kann natürlich gezielt nachgeholfen werden, um diesen Mangel auszugleichen. In allen Drogerien, Apotheken und Reformhäusern sind Magnesium-Brausetabletten zu bekommen.

 

Zusammenfassung

Der menschliche Organismus braucht täglich eine Magnesiumzufuhr zwischen 290 bis 360 mg. Durch eine ausgewogene Ernährung mit Geflügel, Leber, Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und auch Milchprodukten ist dieser Bedarf im Regelfall gut gedeckt. Durch längere Krankheiten oder auch Diäten können Mangelerscheinungen auftreten. Dies gilt auch für Extremsportler, die einen Magnesiummangel durch Muskelkrämpfe signalisiert bekommen. Im Bedarfsfall kann mit Magnesiumtabletten nachgeholfen werden, um einen Ausgleich zu schaffen. Als Alternative gibt es auch Lutsch-und Kautabletten.

 

Es macht keinen Sinn sich zu viel Magnesium einzuverleiben, denn wie bei allem kann auch hier zu viel gemacht werden. Wer also keine symptomatischen Beschwerden hat, braucht grundsätzlich keine Nachhilfe in Form von Tabletten. Zu viel Magnesium kann zu Beschwerden im Magendarmbereich führen. Ebenso kann die Funktion der Niere gestört werden. Der Puls kann sich verlangsamen, was zu Herzrhythmusstörungen führen kann.

Im Zweifelsfall sollten keine Experimente gemacht werden. Mit einer Blutanalyse kann ein Arzt recht schnell feststellen, ob Beschwerden auf einen Magnesiummangel zurückzuführen sind oder ob es andere Ursachen gibt.